Gute Aussichten für den Roque de los Muchachos

Der höchste Berg der Insel La Palma ist der Roque de los Muchachos mit mehr als 2.400 m Höhe. Er zieht jeden Tag so ca. 1.000 Besucher an, die z.B. die grandiose Aussicht bewundern wollen. Aber viele Besucher kommen auch, um sich ein Bild von den vielen Observatorien der Europäischen Nordsternwarte zu machen, die dort angesiedelt sind. Dies nun hat die Inselregierung zum Anlaß genommen, auf dem höchsten Berg der Insel ein Besucherzentrum zu bauen. Das zentrum ist auf 1.400 Quadratmeter geplant – mit drei Ausstellungszonen: ein Projektionssaal, ein Laden, selbstverständlich ein Restaurant und sogar ein Theater soll es geben.
Es geht gut voran an dem Bau und es soll noch Ende diesen Jahres, spätestens jedoch 2019 eröffnet werden. Übrigens kann man dort oben auf dem Roque im im Juli eine wunderschöne Blütenpracht bewundern

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Blütenmeer am Roque de los Muchachos

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Berghänge an der Caldera

Das Ganze findet auf einer Höhe von mehr als 2.400 m statt, also über der Baumgrenze.
Die gewaltige Aussicht ist spektakulär

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Roque de los Muchachos – gewaltige Natur

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Ausichtsplattform – Der Roque heute

 

Die Dohlen, die hier zu Hause sind und skeptisch auf die Besucher runterblicken…,

Dohle - Der Wappenvogel der Insel La Palma

Dohle – Der Wappenvogel der Insel La Palma

…sind immer dankbar für einen kleinen Snak.

Der Bau wurde öffentlich ausgeschrieben und die Firma Dragado bekam den Zuschlag für 3,28 Millionen Euro. Laut Inselpräsident Anselmo Pestana kommen aber noch einmal ca. 1,5 Mio Euro für die Innenausstattung hinzu. Das sind schon gewaltige Summen, die hier investiert werden. Es ist geplant, dass die Autos dann unterhalb der Observatorien auf einem Parkplatz abgestellt werden müssen, damit kann der Verkehr im Bereich der astronomischen Forschungseinrichtungen enorm reduziert werden.

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Baustelle des neuen Besucherzentrums

Der Parkplatz soll kostenlos sein, Kosten fallen aber für Besucher an, die an geführten Touren im Bereich der astronomischen Anlagen teilnehmen möchten. Diese wiederum kann man in dem zukünftigen Infobüro von Garafia auf dem Roque buchen. Kleinbusse sollen die Astrofans vom neuen Parkplatz zu den Observatorien und wieder zurück bringen. Garafia ist hier verantwortlich für das Informationbbüro, denn der Roque de los Muchachos liegt auf dem Gemeindegebiet von Garafia, der nördlichsten Inselgemeinde.
Ebenfalls ist ein „Mirador del Universo“ (= Ausblick ins Universum) geplant in der Zone El Pinar mit dem Ziel den Wanderern und Besuchern die tollen Ausblicke und Rastmöglichkeiten zu ermöglichen und nach Fertigstellung soll es auch kulturelle Events auf dieser grandiosen Naturbühne geben. Federführend ist hier Luis Morera, geboren auf La Palma, in Santa Cruz. Die Erhaltung der natürlichen Schönheit seiner Insel war und ist ihm ungeheuer wichtig.
Luis Morera war übrigens ein Schüler des bekannten Künstlers César Manrique, der für seine Heimatinsel Lanzarote so unendlich viel getan hat. Luis Morera war bis vor einigen Jahren für die jährliche Weihnachtskrippe in Los Llanos verantwortlich, die von allen Touristen wie auch von den Einheimischen immer so bewundert wurde.
Auch die Plaza de la Glorieta in Las Manchas ist sein Werk. D.h., der Mirador ist ganz sicher in den besten Händen, steht doch die Natur und deren Erhaltung bei diesem Künstler an erster Stelle.
Auf die Eröffnung all dieser „Highlights“ warten alle nun ungeduldig, aber es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis zu deren Realisierung.

Café Frida in Los Llanos de Aridane

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Frida Kahlo ist die Namensgeberin dieses Cafés

Seit 2013 gibt es mittlerweile das Cafe FRIDA auf La Palma, das Thomas Stölting und Rainer Wilhelm in der Calle Calvo Sotelo 24 in der historischen Fußgängerzone von Los Llanos betrieben wird. Beide sind Fans der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Ihre Kunst hat die beiden inspiriert und sie wollten etwas schaffen, das vielleicht auch dieser großartigen und auch einzigartigen Malerin gefallen hätte. Und so bekam dieses Cafe ihren Namen.

Und auch deshalb sind hohe Qualität, hervorragendes Handwerk und Kreativität und der Anspruch, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Nicht nur die handgemachten SuperTorten, auch das Eis, das ständig frisch zubereitet wird, mit manchmal ganz ungewöhnlichen Zutaten.

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Die gut sortierte Eistheke im Café Frida

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Es gibt auch Kuchen im Café Frida in Los Llanos

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Weitere phantasievolle Kuchenangebote

 

Hier gibt es nicht nur die klassischen Eissorten wie Schokolade und Vanille, wie wäre es denn mal mit einem Eis aus weißer Schokolade mit rotem Pfeffer oder auch ein Eis mit schwarzem Sesam. Im Eislabor des „FRIDA“ wird immer wieder Neues ausprobiert. Laktosefreies und sogar veganes Eis stehen auch auf der Karte. Künstliche Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker sind hier absolut tabu.

 

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Super Barraquito

Der Basset Erdmann begrüßt jeden einzelnen Gast im „FRIDA“, er ist lammfromm und gehört einfach dazu. Fast möchte man meinen, er sagt zu jedem „Gestatten, mein Name ist Erdmann, ich gehöre mit zum Inventar“.
Auf der Karte gibt es aber auch noch andere Sachen, die nicht weniger toll schmecken, verschiedene Sandwichs, mehrere Quiches, die auch immer wieder variieren, Bocadillos, frisch gepresste Säfte und wirklich tolle Kaffee- und Teevarianten, alles – so wird versichert – aus biologischem Anbau.
FRIDA -Eis hat auf La Palma schon einen richtig guten Namen und man beliefert sogar ein Restaurant in der Hauptstadt Santa Cruz. Auch in Laly’s Bar in Puerto Naos und in einem Restaurant in Puerto de Tazacorte steht dieses Eis auf der Speisekarte.
Die Atmosphäre im Cafe FRIDA ist wunderschön. Es werden Tageszeitungen und Bücher zum Lesen angeboten, während man eine oder auch mehrere kulinarische Köstlichkeiten genießt. Und der Service ist genauso einzigartig, sehr, sehr zuvorkommend und freundlich. FRIDA bietet auch immer wieder Ausstellungen von verschiedenen Künstlern an. FRIDA ist eben nicht einfach nur ein Cafe, es ist ein Lebensgefühl. Die Bilder oder auch Skulpturen, die hier immer wieder ausgestellt werden, kann man übrigens auch im FRIDA käuflich erwerben.
Geöffnet ist das FRIDA von Montag – Freitag von 11.00 h bis 18.00 h. Und ein Besuch hier lohnt sich ganz, ganz sicher.

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Quiche mit Salmon ist ebenfalls im Café Frida zu haben

Die ganze Auswahl der Angebote ist natürlich auch in einer Speisekarte zu finden.

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Die Speisekarte im Café Frida

Ein Besuch in Charco Azul

Es ist allgemein bekannt, dass La Palma zu den fünf schönsten Inseln der Welt gehört; La Palma bietet wunderschöne Wanderwege auf der ganzen Insel, aber auch Sonnenanbeter und Wasserratten kommen hier auf ihre Kosten. Besonders die beiden Letztgenannten sollten einen Ausflug in den Nordosten der Insel fest einplanen und die Meeresschwimmbecken Charco Azul besuchen.

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Gelegen bei Los Sauces auf La Palma: Charco Azul – zu deutsch = „Der blaue Tümpel“

Charco Azul heißt übersetzt „blaue Pfütze“ oder auch „blauer Tümpel“, der Name ist gut gewählt. Charco Azul gehört zur Gemeinde San Andres y Sauces, Eintritt muß man nicht bezahlen. Es gibt ein kleines Restaurant – leider derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und selbstverständlich auch Umkleidekabinen und Toiletten.

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Charco Azul auf La Palma – Umkleidekabinen

Charco Azul ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt, man sollte beim Planen daran denken, dass es nachmittags oder an den Wochenenden schon etwas voll werden kann…
Hier wurde der der Natur ein wenig nachgeholfen und ein natürliches Felsbecken zur Meerseite hin abgemauert. So ist man vor der oft starken Brandung geschützt und kann im ruhigen Meerwasser schwimmen.

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Charco Azul – Kinderbecken

Auch an ein Kinderbecken hat man gedacht. Eine kleine, naturbelassene Lagune rundet das Angebot ab, sie heißt „Charco de las Damas“ = der Damentümpel.
Die Meerwasserschwimmbecken, auch das Kinderbecken, werden über Pumpen mit frischem Meerwasser versorgt, bei hoher Brandung sorgt allerdings der Atlantik höchstselbst für frisches Meerwasser.
In den Jahren 2008 und 2009 haben schwere Stürme den Meeresschwimmbecken schwer zugesetzt, aber man hat es wieder instand gesetzt.

Wie man dort hin kommt? Am einfachsten ist es mit dem Mietwagen über Santa Cruz in Richtung Norden zu fahren, vorbei an Puntallana, La Galga in Richtung Los Sauces. Nach dem Tunnel mit dem Namen Los Galguitos zweigt die Landstraße LP 104 rechts nach San Andres und Charco Azul ab. Einen Parkplatz suchen und einen Spaziergang am Meer entlang machen und dann den Tag im Charco Azul genießen. Wenn Sie am Abend vor Ihrem Ferienhaus sitzen und an den Tag zurückdenken, werden Sie merken, dass es sichum ein unvergessliches Erlebnis handelt, was Sie mit dem Charco Azul erlebt haben.

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Charco Azul – hier zum offenen Meer gelegen

 

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Charco Azul

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Charco Azul – hier strömt Meerwasser auf natürliche Weise ins Becken

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Charco Azul

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Charco Azul

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Und wieder: Neue Kioskos in El Remo

Groß war das Bedauern der Einheimischen und der Urlauber auf La Palma, als im Spätsommer 2015 die drei Kioscos „7 Islas“, „Aterure“ und „El Calamar“ in El Remo auf Anweisung der Dirección General de Costas abgerissen werden mussten. Als Grund wurde genannt, dass die drei Lokale keine Lizenz für ihre kleinen Lokale hätten und viel zu nah am Meer stünden. Die Betreiber wollten das so nicht hinnehmen und holten sich die erforderlichen Papiere, denn es ging ja auch um ihre Existenz. Die Voraussetzung für die Neubauten war aber, dass sie jederzeit sehr schnell demontierbar sein müssen. Zwei der Kioscos haben in der Zwischenzeit wieder geöffnet. Über eine Treppe kommt man zu den Terrassen, die durch ihre erhöhte Lage den Blick auf den Atlantik garantieren. Die neuen Lizenzen der Betreiber gelten jeweils für ein Jahr und müssen dann erneuert werden. Der ehemalige Kiosco Aterure hat zwischenzeitlich einen neuen Namen und heißt jetzt „Kiosko Reme“. Auch die berühmte zigarrenrauchende Wirtin hat sich zur Ruhe gesetzt und den Betrieb an ihre Tochter abgegeben. Hunde sind übrigens im Kiosco Reme nicht erlaubt…

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Im Hintergrund – der zweite Kiosko in El Remo

 

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Futuristisch wirkend: Der zweite neue Kiosko in El Remo

        

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Der zweite Kiosko – 7 Islas – in El Remo

 
Ein wenig futuristisch mutet der neue Kiosco „7 Islas“ an. Hier darf man kleine Hunde mitbringen. Das gewohnt gute Essen tröstet darüber hinweg, dass die Kioscos ein wenig von ihrem alten Flair verloren haben und auch die Gasträume haben kräftig abgespeckt. Die Terrassen bieten Platz für ca. 30 Personen, bis zum Abriss konnten hier locker bis zu 60 Personen bewirtet werden. Die Bedienung ist wie immer sehr aufmerksam, zuvorkommend und wirklich nett.

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Vorspeise im Kiosko – da kommzt auch Vorfreude auf.

 

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Eine weitere Vorspeisenplatte im Kiosko. Allein die Vorspeisen sind schon sehr reichhaltig…

Auf der Speisekarte findet man zusätzlich zu dem fangfrischen Tagesfisch (meist 3 – 4), darunter der Vieja, Alfonsiño oder Atun, meist auch ein Gericht mit Fleisch oder auch eine spanische Tortilla.

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Fischplatte im Kiosko – El Remo ist und bleibt ein Topp-Tipp

 
Niemals fehlen auf den palmerischen Speisekarten darf der „postre“ = Nachtisch wie Eis, kleine Kuchen und selbstverständlich der „barraquito“, ein süßer Kaffee mit Likör, einfach köstlich.

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Ein köstlicher Barraquito – der Nachtisch vom Nachtisch.

 

Noch im Bau ist der dritte Kiosco „El Calamar“.Ein Eröffnungstermin ist hier noch nicht bekannt und ob der Name „Calamar“ bleibt, steht auch noch nicht fest.

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Der dritte Kiosko – noch im Bau

Als Fazit kann man sagen, dass sich ein Besuch in El Remo immer noch lohnt, wenn man eine Alternative zu den mehr touristisch ausgelegten Strandlokalen von Puerto Naos oder Puerto de Tazacorte sucht. El Remo ist noch immer ursprünglich und ein wenig „verschlafen“ und das Essen wirklich supergut.
Bleibt nur noch zu sagen „Buen provecho“ – Guten Appetit.

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Der Stadt-Strand in Santa Cruz de la Palma

Das kulturelle Zentrum der Insel La Palma ist Santa Cruz. Die herrliche Altstadt, die meisten Gebäude aus der Zeit des 16. Jahrhunderts, die nicht nur als Museum fungieren, die also noch heute (nach immer wieder getätigten Modernisierungen) bewohnt sind, das alles ist noch immer die sehenswerte Perle der Insel. Nun ist auch der Strand, der zwar schon immer vorhanden aber durch Bauzäune gesperrt war, wieder eröffnet. Neuer Sand (schwarz – wie üblich auf der Insel) wurde angefahren, der Strand wurde attraktiv gestaltet. Und vor allen Dingen muss der Einheimische wie auch der Besucher der Stadt nun nicht mehr mühsam über den (Bau-)Zaun sehen um zu sehen, was sich dahinter tut. Nein, nun ist alles frei und geöffnet. Der Blick geht wieder über das Meer und die Strände werden wieder besucht. Egal wo auf La Palma Sie Ihren Urlaub verbringen, machen doch auch Sie einmal einen Strandtag in Santa Cruz. Es lohnt sich!!!

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Strand in Santa Cruz de La Palma 2017

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Strand in Santa Cruz de La Palma 2017

 

 

Caldera de Taburiente – Das wilde Herz La Palma’s

Die Insel La Palma hat viele Gesichter, Einheimische nennen sie „la isla bonita“ (= die schöne Insel) oder auch „la isla verde“ (= die grüne Insel), aber das Herz der Insel ist die Caldera de Taburiente. Caldera ist das spanische Wort für Kessel und der kleine Fluss Taburiente gab diesem größten Senkkrater der Welt seinen Namen.

Spektakuläre Felsenformationen finden Sie in der Caldera de Taburiente vor

In diesem Krater widerstanden die Guanchen fast 100 Jahre den Eroberungsversuchen der Spanier – wohlgemerkt mit Steinschleudern gegen Feuerwaffen. Das Gelände war den Guanchen bestens vertraut und nur durch Verrat ist es den Spaniern schließlich gelungen, Tanausú, den letzten Guanchenkönig, aus der Caldera heraus zu locken und schlußendlich zu besiegen.
Die Caldera misst ca. 9 km im Durchmesser und der Umfang von ca. 28 km ist beachtlich. Regenwasser fließt über die Schlucht Barranco de las Angustias (= die Schlucht der Todesängste) bei Puerto de Tazacorte in den Atlantik. Im Jahr 1954 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt und steht unter Naturschutz.

Im Winter können diese Pfade große und für den Wanderer gefährliche Wassermengen mit sich führen…

Blick in einen „Wasserlauf“…

Es gibt verschiede  Möglichkeiten, die Caldera de Taburiente zu durchwandern. Oberhalb von El Paso, genau genommen von der Cumbrecita aus, kann man die Caldera durchwandern. Diese Wanderung sollte im „Centro de Visitantes“ angemeldet werden, zur Sicherheit. Es wird empfohlen, nicht alleine in der Caldera zu wandern. Die Caldera kann gerade im Winter bei Wetterumbrüchen gefährlich sein, denn bei Starkregen sammelt sich sehr schnell sehr viel Wasser in dem kleinen Bach und dann wird der Barranco de las Angustias seinem Namen gerecht. Diese Wanderung wird mit 2 Tagen angegeben mit der Empfehlung, am Campingsplatz zu übernachten.

Geologisch sehr interessante Gesteinsschichten, die hier zusammengepresst wurden…

Bunte Wasser in der Caldera de Taburiente…

Eine zweite Möglichkeit ist von dem Parkplatz in der Caldera den kleinen Fluß entlang in die Caldera hinein zu wandern, nach ca. 2 Stunden ist man dann an der Cascada de las Colores (= der Farbenwasserfall).

Der „Farbwasserfall“….

Oder man lässt sich von den Jeeps, die an diesem Parkplatz stehen, hinauf nach Los Brecitos fahren (ca. 15 € / Person) und wandert dann dort von ca. 1.050 m hinunter wieder zum Parkplatz. Reine Wanderzeit sind hier 6 Stunden.
Winterzeit ist Regenzeit auf La Palma. Nach starken Regenfällen, die im Winter häufier vorkommen können, wird die Caldera für Wanderungen gesperrt und das macht auch Sinn. Es ist nicht ratsam, dann trotzdem eine Wanderung zu versuchen.
Auf allen Wanderungen sind aber einige Sachen ein MUSS: Gutes Schuhwerk, am besten knöchelhohe Wanderstiefel, ausreichend Wasser und Verpflegung, evtl. belegte Brötchen und Obst.
Selbstverständlich gibt es zahlreiche Angebote über geführte Wanderungen durch die Caldera und die sind durchaus zu empfehlen. Man bekommt viele Informationen von den Guides über Pflanzen, die es nur in der Caldera gibt und macht so das Herz von La Palma mit Sicherheit unvergeßlich.

Hier kommt man komfortabel aus der Caldera heraus…

 

Rosenmontag in Santa Cruz – der etwas andere Carneval

Der „Carneval“ wird natürlich auch hier auf La Palma gefeiert, meist mit südamerikanischem Flair. Nur der Rosenmontag, der fällt ein wenig aus dem Rahmen. Man nennt diesen Tag hier „Dia de los Indianos“, also der „Tag der Indianer“. Und das hat seinen Grund.
Anfang des letzten Jahrhunderts wanderten viele Palmeros aus, um der Armut und der Hungersnot zu entgehen. Sie suchten ihr Glück in der neuen Welt und viele blieben in Kuba hängen. Nicht wenige brachten es dort zu Reichtum. Nun wollte man ja der zurückgebliebenen armen Verwandtschaft den Reichtum zeigen und buchte Schiffspassagen nach La Palma. Als Ausdruck des Reichtums kamen sie in weißen Anzügen und Kleidern auf La Palma an, bewaffnet mit kubanischen Zigarren und einige auf mit ihren schwarzen Nannys. Dunkle Sonnenbrillen durften natürlich auch nicht fehlen. Die Palmeros nannten ihre reiche Verwandtschaft „Indianos“ und damit fing alles an.

Karneval in Santa Cruz

Genau das wird hier am Rosenmontag in Santa Cruz de La Palma zur Schau gestellt und das weiß auch jeder, der an diesem Tag nach Santa Cruz geht. Das bedeutet, dass so gut wie jede in weiß gekleidet ist.

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Ganz in weiß…

Einige Ausnahmen sind die , die sich als Nanny verkleiden und so die farbigen Akzente setzen. Und auch die, die nicht in weiß gekleidet sind, sind nach einigen Minuten im Getümmel weiß, denn alle, aber auch wirklich alle haben Babypuder dabei und bewerfen sich damit und haben einen Heidenspaß beim Karneval auf La Palma.

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Karneval auf der Straße in Santa Cruz de La Palma

Die Stadt platzt aus allen Nähten, von den anderen Inseln werden Sonderfähren eingesetzt, die innerkanarischen Fluglinien haben an diesem Tag mehr Flieger im Einsatz als sonst, man sprach von um die 70.000 – 80.000 Besuchern am Rosenmontag in der Inselhauptstadt.
Überall in der Stadt spielt kubanische Musik und die vielen Stände bieten natürlich die typisch kubanischen Getränke an wie Mojito oder Cuba libre.
Der Höhepunkt dieses Tages ist die Ankunft der „Tomasa Negra“, der schwarzen Tomasa, ein als Frau verkleideter Mann, schwarz geschminkt und in kubanischer Tracht. Nur leider geht sind in dem Trubel immer wieder unter respektive sie ist von Menschenmassen umringt und unmöglich zu fotografieren. Wenn aber aus der ehrwürdigen Plaza Alameda die Plaza Havanna wird, dann ist Santa Cruz endgültig für die nächsten Stunden fest in kubanischer Hand.
Also, wenn jemand Lust hat dieses Spektakel einmal mit zu machen, am 12.02.2018 ist es wieder soweit. Berührungsängste sollte man allerdings nicht haben.

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El Remo und seine Kioscos

El Remo – ein Ort auf La Palma, der immer wieder zwiespältige Gefühle aufkommen lässt.

El Remo war für die meisten Besucher der Insel La Palma immer verbunden mit den „Fischbuden“, den Kioscos, bei denen man so herrlich im Geröll am Strand sitzen und Fisch essen konnte. Den anderen Teil von El Remo hat man meistens nach wenigen Schritten nicht weiter beachtet und betrachtet, er bestand und besteht hauptsächlich aus alten, einfachen Baracken. Dass im nördlichen Teil von El Remo sehr schicke Ferienhäuser stehen hat man oft gar nicht bemerkt.

Man saß in einem der drei Kioscos im südlichen Teil von El Remo und hat es sich gut gehen lassen. Nach dem Essen und Trinken fuhr man dann mit seinem Mietwagen in sein gebuchte Ferienhaus und hoffte, dass die Polizei nicht um die Ecke stand um eine Alkoholkontrolle vorzunehmen. Meistens ging das problemlos über die Bühne und man kam gern wieder nach El Remo.

Dann aber kam der Schreck: Die Behörden ließen die Kioscos alle schließen und abreißen. Der Teil El Remos, in dem die Kioscos standen, wurde „platt gemacht“.
El Remo war praktisch tot.

Es gab Gerüchte, dass die Kioscos neu aufgebaut werden sollten, aber Gerüchte sind und bleiben eben Gerüchte. Nun aber ging es dann doch sehr schnell:
Der erste Kiosco ist neu eröffnet worden.
Hier sehen Sie den eresten neuen Kiosco, vielleicht werden Sie ja auch mal wieder dort vorbei sehen, wenn Sie Ihren nächsten Urlaub auf La Palma verbringen.

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Der neue Kiosco in El Remo

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Sitzen am Meer in El Remo auf La Palma

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La Palma: Weihnachten, Silvester und Januar – freie Ferienhäuser – auch mit Pool!!!

Sie suchen noch ein Ferienhaus auf La Palma zu Weihnachten, Silvester oder auch erst im Januar?

Das Ferienhaus Casa del Arte können Sie sich unter dem folgenden Link ansehen und auch gleich buchen:
Casa del Arte in Todoque

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Casa del Arte – im Januar noch frei!

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Whale Whatching und Delphine vor La Palma

Die Bussard war ein Krabbenkutter, der 1970 in Friedrichskoog auf der Werft Bieritz gebaut wurde und von 1971 bis 2005 unter dem Namen Hindenburg als Krabbenfischer im Einsatz war. Im Jahr 2005 wurde die Hindenburg von den heutigen Besitzern erworben und dann im Jahr 2006 von der Nordsee nach Gran Canaria gebracht. 6 Wochen dauerte die Reise, danach wurde das Schiff auf den Namen „Bussard“ umgetauft. Im Jahr 2008 dann kam die Bussard von Gran Canaria nach La Palma.

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Das Schiff mit dem Namen „Bussard“

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La Palma nach dem großen Feuer 2016

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Bis auf die beiden Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind alle kanarischen Inseln bewaldet und Wald heisst im Sommer immer: hohe Waldbrandgefahr. Und tatsächlich brennt es im Sommer fast immer auf einer der Inseln. im Jahr 2009 brannten Teneriffa, La Gomera und La Palma gleichzeitig. Das Feuer stellte die Einheimischen und auch die Löschkräfte Weiterlesen ›

El Trocadero – eine Shopping-Mall auf La Palma

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Auch auf La Palma überlegt man sich selbstverständlich wie man Palmeros und natürlich auch die Touristen dazu bewegen kann, Geld auszugeben. Ferienhäuser auf La Palma zu vermieten ist eine Sache, aber man sucht ja stets nach neuen Möglichkeiten. Und so ist man vor ein paar Jahren auf die Idee gekommen, in Los Llanos eine „shopping mall“ zu eröffnen. Weiterlesen ›

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Nun auch mit Easyjet von Berlin nach La Palma

easyjet-604Die folgende Tatsache wollen wir Ihnen hier in Kürze auf die Schnelle mitteilen, weil Sie von den günstigen Preisen sehr profitieren werden. Weiterlesen ›

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Das Gofio-Museum in Las Tricias auf La Palma

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Jeder, der schon einmal die Kanarischen Inseln besucht hat, kennt Gofio und hat es vielleicht schon einmal selbst probiert. Gofio war schon bei den Ureinwohnern, den Guanchen, ein Grundnahrungsmittel und da die Bewohner der Inseln nicht gerade mit Reichtum gesegnet waren resp. sind, gehört Gofio auch heute noch in jeden kanarischen Haushalt. Gofio ist ein Mehl aus Mais-, Hirse- oder Gerstenkörnern, Weiterlesen ›

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Pollo Embarrado – Huhn in Kräutersoße

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Huhn wird auf allen Kanarischen Inseln oft und gern gegessen. So auch natürlich auf der Insel La Palma. Es wird sehr variantenreich zubereitet und mit diesem Rezept sicher auch Ihren Gaumen erfreuen.
Dennoch: Den zuerst vorgenommenen Einkauf eines Huhns, werden wir wohl nie vergessen. Weiterlesen ›

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