La Palma – Cafeteria La Plaza in El Paso

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Die große Plaza in El Paso – nun mit dem Kiosk.

Was lange währt, wird endlich gut, so oder ähnlich könnte man die Eröffnung der Cafeteria auf der Plaza Francisca de Gazmira in El Paso wohl beschreiben. Viele haben schon nicht mehr daran geglaubt, dass diese Plaza in El Paso irgendwann mal eine Cafeteria bekommt, denn schon im Jahre 2009 wurde mit der Planung begonnen.
El Paso ist zwar die größte Gemeinde auf der Insel, flächenmäßig gesehen, aber sonst ist es in dem kleinen Städtchen eher ruhig. Allerdings hat El Paso etwas, was sich Los Llanos verzweifelt wünscht: Massenweise, kostenlose Parkplätze. Und eine große Plaza, die hat El Paso schließlich auch, die Plaza Francisca de Gazmira, aber die wurde nie so richtig genutzt und konkurrieren mit der Plaza de España in Los Llanos konnte sie auch nicht, denn hier gab es ja nichts. Das hat sich nun geändert, denn am 12.02.2016 wurde nun die Cafetería La Plaza feierlich eröffnet.

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Der Kiosk wurde neu eröffnet und bringt Leben auf die Plaza

Nach diversen Umplanungen ist hier eine helle, freundliche Cafetería entstanden, innen und außen wirklich schön möbliert und schon alleine der Anblick der Cafetería läßt den Wunsch entstehen, sich hier doch einen „Cortado“ zu gönnen. Cortado heißt übersetzt „abgeschnitten / gekürzt“ und das ist so zu sagen der spanische Espresso. Man trinkt ihn „natural“, mit nur ein wenig Zucker oder „cortado condensada“ mit der stark gesüßten, dicken Kondensmilch. Selbstverständlich gibt es mehr als nur Cortado in der Cafeteria, Softdrinks, Bier und kleine Gerichte sorgen dafür, dass der „kleine Hunger“ nicht zu kurz kommt.

Hier verweilt man gern - gern wird zwischendurch so manche Kleinigkeit gegessen, aber der Cortado darf keinesfalls fehlen.

Hier verweilt man gern – gern wird zwischendurch so manche Kleinigkeit gegessen, aber der Cortado darf keinesfalls fehlen.

Und wer war denn nun die Dame, deren Namen die Plaza in El Paso trägt. Francisca de Gazmira war eine etwas streitbare Dame, die sich vehement für die Rechte der Ureinwohner der Insel, also der Guanchen, einsetzte. Viele der Ureinwohner wurden nach der Eroberung durch Spanien versklavt und aufs Festland geschickt.  Es ist ihrem Einsatz zu verdanken, dass ca. 1.500 Ureinwohner aus der Sklaverei entlassen wurden und in ihre Heimat zurückkehren konnten.

Ein Besuch in der neuen Cafeteria lohnt sich allemal, überhaupt ist El Paso viel zu schade um nur durch- oder vorbei zu fahren. Wie gesagt, ein kleines, beschauliches, ruhiges Städtchen aber mit allerhand Charme.

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